50 Jahre Jagdschule Roland Heller – jetzt in neuen Händen
Ein besonderer Generationenwechsel
Ein besonderer Generationenwechsel
Es war genau vor 50 Jahren, als die heutige im Landkreis Lörrach ansässige Jagdschule Roland Heller von Ehrenkreisjägermeister Herbert
Glasmacher (†) und Roland Heller, als jagdliche Ausbildungsstätte gegründet wurde. Eine fundierte jagdliche Ausbildungsstätte existierte bis dato nicht. Seit
2006 leitete Roland Heller die Jagdschule eigenverantwortlich, unter Mithilfe von weiteren 7 kompetenten Referentinnen und Referenten.
Glasmacher (†) und Roland Heller, als jagdliche Ausbildungsstätte gegründet wurde. Eine fundierte jagdliche Ausbildungsstätte existierte bis dato nicht. Seit
2006 leitete Roland Heller die Jagdschule eigenverantwortlich, unter Mithilfe von weiteren 7 kompetenten Referentinnen und Referenten.
Heller führte die Jagdschule mit großem persönlichem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz. Die Jagdschule entwickelte sich unter seiner Führung
zu einer festen Größe im Landkreis Lörrach. Mit nur einem Lehrgang pro Jahr, von Oktober bis April, begleitete er in den 50 Jahren über 1.000 Jägerinnen
und Jäger auf ihrem Weg zur Jägerprüfung und bildete über 180 davon zum „Wildtierschützer“ aus. Zeitgleich führte er 40 Jahre lang Seminare nach dem
Sprengstoffrecht, zum Wiederladen von Patronen durch. In zahlreichen Seminaren bildete er die für das Schießen auf Schießständen geforderten Schießleiter und Standaufsichten aus, ohne die ein Schießen nicht stattfinden darf.
Neben der Vermittlung von Fachwissen war es ihm immer ein Anliegen, Werte wie ethisches Verständnis, Wertschätzung, Waidgerechtigkeit und
Verantwortungsbewusstsein für Natur und Wild zu vermitteln.
Nach nunmehr fünf Jahrzehnten übergab Heller die Leitung der traditionsreichen und zertifizierten Jagdschule im Rahmen der
Freisprechungsfeier des zurückliegenden Ausbildungskurses, an seine Stieftochter, Silva Seiler.
Die neue Leiterin der „Jagdschule Roland Heller“ bringt neben fundierter jagdlicher Ausbildung auch berufliche Erfahrungen und frische Impulse mit. Sie
brachte zum Ausdruck, dass sie die bewährten Grundsätze der Jagdschule fortführen und diese zugleich auch zukunftsorientiert weiterentwickeln wird. Es
ist ihr eine Freude mit dem bewährten Referententeam der Schule weiterhin zusammenarbeiten zu können.
brachte zum Ausdruck, dass sie die bewährten Grundsätze der Jagdschule fortführen und diese zugleich auch zukunftsorientiert weiterentwickeln wird. Es
ist ihr eine Freude mit dem bewährten Referententeam der Schule weiterhin zusammenarbeiten zu können.
Die feierliche Übergabe wurde von Wegbegleitern, den soeben freigesprochenen Jägerinnen und Jägern mit deren Familien und Vertretern der regionalen Jägerschaft sowie Mitgliedern des Kreisvereins Badische Jäger Lörrach begleitet, was die besondere Bedeutung dieses Augenblicks für den
Fortbestand der fundierten jagdlichen Ausbildung in der Region unterstrich.
Fortbestand der fundierten jagdlichen Ausbildung in der Region unterstrich.
Die Dinkelberger Jagdhornbläser begleiteten mit konzertanten Stücken den feierlichen Anlass.
Heller zeigte sich dankbar für den zurückliegenden Lebensabschnitt und bedankte sich für das große Vertrauen, das ihm von vielen Seiten entgegengebracht wurde. Er bedankte sich bei den vielen Weggefährten, die ihm stets hilfreich zur Seite standen, nicht zuletzt bei seiner Lieblingsreferentin, seiner Frau, die ihm viele administrative Aufgaben abgenommen hat.
Sein Dank galt aber auch allen Referentinnen und Referenten, die mit Herzblut ihren Unterricht vorbereiteten und mit großen Engagement auch durchführten.
Danke auch an Erich Hildebrand, der es als Bürgermeister vor über 20 Jahren ermöglichte, dass die Jagdschule in der Buttenbergschule in
Inzlingen ein festes Domizil bekam.
Danke aber auch an den amtierenden Bürgermeister Marco Muchenberger, der als amtierender Bürgermeister die Zusage von
seinem Vorgänger übernahm und es auch weiterhin ermöglichte, dass die Freisprechungsfeiern in diesem ehrwürdigen Haus durchgeführt werden durften.
Inzlingen ein festes Domizil bekam.
Danke aber auch an den amtierenden Bürgermeister Marco Muchenberger, der als amtierender Bürgermeister die Zusage von
seinem Vorgänger übernahm und es auch weiterhin ermöglichte, dass die Freisprechungsfeiern in diesem ehrwürdigen Haus durchgeführt werden durften.
Erfreut zeigte sich Heller darüber, dass wir gemeinsam 50 Jahre erfolgreich waren und dass für die Übernahme der Jagdschule eine
würdige Nachfolgerin gefunden wurde.
würdige Nachfolgerin gefunden wurde.
Die neue Leiterin der Jagdschule, Frau Silva Seiler, bringt neben fundierter jagdlicher Ausbildung auch berufliche Erfahrung und frische Impulse mit. Bei ihr weiß Heller die Jagdschule in guten Händen und macht sich über deren erfolgreiche Zukunft keine Sorgen.
Heller wünschte seiner Nachfolgerin eine glückliche Hand bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben und stets Freude an der nie langweiligen Ausbildertätigkeit.
Als äußeres sichtbares Zeichen überreichte er seiner Nachfolgerin seine Jacke, deren Taschen prall gefüllt sind mit Wissen und Erfahrung. Es
muss nur zugegriffen werden.
muss nur zugegriffen werden.
Schon alleine mit dem Namen bringt Silva Seiler wichtige
Voraussetzungen mit. S i l v a kommt aus dem Lateinischen und steht für WALD, symbolisiert damit NATUR, WACHSTUM und RUHE.
In der einen Tasche der Jacke steckt eine EULE, sie steht für WEISHEIT und WISSEN. In der anderen Tasche ist ein BÄR. Er symbolisiert FLEISS und
BEHARRLICHKEIT. In der dritten Tasche ist ein LÖWE. Er steht für FÜHRUNGSKRAFT,MUT, ENTSCHLOSSENHEIT und AUTORITÄT.
Voraussetzungen mit. S i l v a kommt aus dem Lateinischen und steht für WALD, symbolisiert damit NATUR, WACHSTUM und RUHE.
In der einen Tasche der Jacke steckt eine EULE, sie steht für WEISHEIT und WISSEN. In der anderen Tasche ist ein BÄR. Er symbolisiert FLEISS und
BEHARRLICHKEIT. In der dritten Tasche ist ein LÖWE. Er steht für FÜHRUNGSKRAFT,MUT, ENTSCHLOSSENHEIT und AUTORITÄT.
Mit all diesen Hilfen ausgestattet, steht einer erfolgreichen Weiterführung der Jagdschule nichts mehr im Wege. Das wünschte Heller seiner
Nachfolgerin von Herzen.
Heller selbst freut sich über hoffentlich mehr Freizeit, damit er künftig mehr Gelegenheit und Muse hat, um zur Jagd zu gehen und den
Aufenthalt in der Natur genießen zu können.